Norbert Mauritius
FINE ART


Norbert Mauritius


... geboren 1950 in Stolberg/Rheinland lebt und arbeitet Mauritius in Düsseldorf und in der Bretagne. Von der Kunst geprägt, seit er ein Kind war, genießt er nun Jahrzehnte seines Berufslebens als Maler. Mit Gesichtern als zentralem Thema komponiert er figurative Porträts, die durch Kombinationen von Form und Farbe gekennzeichnet sind.

Nach dem Studium der Germanistik, Italianistik und Philosophie an der RWTH Aachen nimmt er eine Lehrtätigkeit an Düsseldorfer Schulen auf. Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit erarbeitet er autodidaktisch ein umfangreiches malerisches Oeuvre, das er ab den frühen 90er Jahren national und international ausstellt.

Mit den Jahren entwickelt sich auch eine Zusammenarbeit mit Künstlern aus verschiedenen Bereichen der Musik, die in gemeinsame Projekte mündet:
Etwa mit dem zeitgenössischen Komponisten Reinhard David Flender (Hamburg), dem Generalmusikdirektor John Axelrod (Sevilla) oder dem Dirigenten Ernst v. Marschall (Tonhalle/Düsseldorf). Mehr erfahren

Ein Spezifikum der Malerei von Mauritius besteht darin, dass er in seiner Kunst auch die Auseinandersetzung mit historischen und sozialen Themen intendiert, den Dialog mit Fotografen und Historikern sucht und mit ihnen Ausstellungsprojekte entwickelt: In seinem Bilderzyklus "Gesichter im Widerstand" verarbeitet er Gestapo-Fotografien aus dem Archiv der Düsseldorfer Mahn- und Gedenkstätte, die ihn zu einer malerischen Verarbeitung herausforderten. Die Bilder mit dem Titel "The Forgotten - Portraits armenischer Genozidopfer"  entwickelt er aus dem dokumentarischen Fotomaterial aus dem Jahre 1915 von Armin T. Wegener, das ihm das Marbacher-Archiv zur Verfügung stellte. Mit dem italienischen Fotografen und Autor Ico Gasparri realisiert er das umfangreiche Projekt "Donne per Napoli" als künstlerische Hommage an Frauen, die sich ehrenamtlich in Neapel für vernachlässigte und unterprivilegierte Menschen engagieren.


Aktuelles                                       

Ausstellungen

Kunst im Salzmannbau: 04.-12.05. 2024



Donne per Napoli:  23.04.-30.05. 2024



Die Ausstellung Donne per Napoli entstand durch Kooperation mit dem Fotografen Ico Gasparri und würdigt das Engagement von Frauen in Neapel, die sich mit ihrem gesellschaftpolitischen  Einsatz für Emanzipation, Gleichberechtigung und Benachteiligte stark machen.

Eine einmalige Kombination aus Fotografie- und Porträtkunst!

Die Ausstellung ist ab dem 23.04.2024 erneut im NRW-Justizministerium zu sehen und wurde von

NRW-Justizminister Dr. Benjamin Limbach eröffnet:

Donne per Napoli – Portraits als Hommage an italienische Frauen und ihr soziales Engagement


 


 

Quelle: NRW Justiz

 

Den vollständigen RP-Artikel zu der Ausstellung hier



Neueste Werke


Arcula
Öl auf Leinwand 2024, 150 x 80 cm
Du erblickst das übermalte Portrait einer Frau und ihren Oberkörper. Die Figur ist eingebettet in eine ornamentale Struktur. Im unteren Bildbereich entwickeln sich florale Gebilde, die dunklen Umrisslinien gehen in das Portrait über bis in die obere Fläche des Bildes. Der Fluss der aufsteigenden Formen
ist das bestimmende Stilmittel der Komposition. Vor dem dunkelblauen Hintergrund und durch das Spiel der Linien
kommen die Farben wirkungsvoll zur Geltung. Die Über-malungen verwandeln die weibliche Figur in eine fast geheimnisvolle Erscheinung. Der Titel des Bildes bedeutet
so viel wie Schatzkästlein oder Zauberkasten.

 



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